
Dieser Spruch hat seinen Weg zu dir gefunden.
Hier erfährst du, welche positive Wirkung er auf dein Leben haben kann - wenn du möchtest.

«Glück gleich Realität minus Erwartungen»
Stell dir vor, wie es sich anfühlen würde, keinen Wunsch zu haben, dass irgendetwas anders wäre als genau jetzt.
Lies diesen Satz noch einmal. Schliesse für einen Moment die Augen und versuche, dieses Gefühl wirklich zuzulassen: Nichts müsste gerade anders sein. Nichts müsste besser sein. Für diesen Moment ist es gut, wie es ist.
Wie fühlt sich das an?
Die Realität ist zunächst einmal das, was gerade ist. Doch wir geben dem, was geschieht, eine Bedeutung. Wir bewerten es als gut oder schlecht, vergleichen es mit unseren Vorstellungen und wünschen uns, dass es anders wäre. Und genau zwischen dem, was ist, und dem, was unserer Meinung nach sein sollte, entsteht oft unsere Unzufriedenheit.
Das bedeutet nicht, dass wir alles gut finden müssen. Wir dürfen uns Veränderung wünschen, Ziele verfolgen und schwierige Situationen verändern. Aber wir müssen unser Glück nicht so lange aufschieben, bis die Realität unseren Erwartungen entspricht.
Je mehr wir mit dem hadern, was bereits ist, desto mehr kämpfen wir gegen einen Moment, der ohnehin schon da ist. Akzeptanz bedeutet nicht, ihn gutzuheissen. Sie bedeutet zunächst nur: Es ist gerade so.
Und manchmal liegt genau darin eine enorme Freiheit.
Nichts müsste gerade anders sein. Spür noch einmal kurz hinein, wie sich dieser Gedanke anfühlt. Vielleicht liegt genau darin ein Stück Glück: nicht erst dann, wenn alles unseren Erwartungen entspricht – sondern jetzt, mit dem, was ist.

